ZU UND UMBAU | MESSE INNSBRUCK

Das vorliegende, aus einem gemeinsamen Wettbewerb der ARGE Cukrowicz.Nachbaur Architekten und Bechter Zaffignani Architekten hervorgegangene Konzept sieht eine großflächige Neuorganisation der Messe Innsbruck vor.
Schwerpunkt dieses Konzeptes ist es, die denkmalgeschützte Halle 2 als Mittelpunkt und Zentrum der Messe Innsbruck neu zu positionieren. Diese ist zugleich Identität und historischer Bezugspunkt der Messe. Eine klare städtebauliche Haltung zum Bestand und zur Umgebung soll den Standort der Messe nachhaltig in diesem Stadtteil verankern.

 

TRANSPARENT
Eine hochwertige, transluzente Außenhaut aus vorgehängten kupferfarbenen Aluminium-Elementen als Fassade beruhigt das Gesamtbild und wertet die Umgebung  städtebaulich und architektonisch auf. Eine großzügige Glasfront mit überdachtem Eingang öffnet das Gebäude zum Platz. Die Betrachter im Inneren erleben durch die Öffnung des oberen Baukörpers nach Osten ein Panoramafenster zu Vorplatz und Stadt.

RAUMANGEBOT
Ein auf der eingeschossigen Ausstellungshalle aufgesetzter Baukörper wiederholt als signifikanter Gebäudeabschluss die Dimension der alten Halle und übernimmt die Funktionen Foyer, Verwaltung und Veranstaltungssaal für 1500 Personen. Seine Auskragung mit 25m schafft eine Signalwirkung und definiert den großzügig überdachten Haupteingang der neuen Messe.

Bauherr: Congress und Messe Innsbruck GmbH
Architektur und Generalplanung: Bechter Zaffignani mit Cukrowicz Nachbauer und Marte

Statik: M+G Ingenieure, Feldkirch
Besucherleitsystem: Büro Uebele, Stuttgart
ÖBA: ARGE Sponsoring, Knoflach

Fotos: Hanspeter Schiess

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